1. Tag: Donaueschingen
In Donaueschingen beginnt die Reise entlang der Donau natürlich an der Donauquelle. Sie finden den Quellbrunnen im gepflegten Garten des Fürstlich Fürstenbergischen Schlosses. Das Schloss wurde 1722 erbaut und ist mit Möbeln und Kunstgegenständen der Renaissance und des Barocks bestückt. Nutzen Sie den Rest des Anreisetages für einen Rundgang durch die Residenzstadt.
Das Stadtbild ist geprägt von einer Mischung aus Bürger- und Geschäftshäusern aus der Zeit des Barock- und Jugendstils. Am Abend sollten Sie die gute Küche genießen und Kraft für Ihre erste Etappe tanken. Übernachtung in Donaueschingen.
2. Tag: Fridingen/Beuron, ca. 55 / 65 km
Sie verlassen Tuttlingen und finden bei Fridingen die Jägerhaushöhle mit Ausgrabungen aus der Mittelsteinzeit sowie den berühmten Aussichtspunkt Knopfmacherfelsen. Die Donau durchbricht hier die Felsen der Schwäbischen Alb. Steil ragen weiße Felspartien bis zu 150 m über dem Talgrund auf. Gesäumt wird das Ufer von zahlreichen, an den Hängen gelegenen Schlössern, Burgen und Ruinen. Durch die weit ausladende Talschleife radeln Sie nach Beuron. Das Beuroner Kloster ist eine Benediktiner-Erz-abtei, deren Mönche sich noch selbst durch Landwirtschaft versorgen. Übernachtung in Fridingen oder Beuron.
3. Tag: Altheim/Riedlingen, ca. 70 / 65 km
Bis ans Wasser reichen die Mischwälder und Wiesen auf der heutigen Fahrt durch das offene Land und die weitflächigen Riede des Donautals. Scheer, einst keltischer und römischer Siedlungsort, verfügt über einen beträchtlichen Anteil mittelalterlicher Bausubstanz und könnte der erste Ort für eine kleine Rast sein. Über Mengen, eine der fünf habsburgischen Städte an der oberen Donau, erreichen Sie Hundersingen mit seinem sehenswerten Heuneburgmuseum, dessen Ausstellung Zeugnisse frühester keltischer Besiedlung aus dem 7.–5. Jahrhundert v. Chr. birgt. Der steile Aufstieg zum Museum wird mit einem weiten Ausblick auf das Tal belohnt. Ihr heutiger Übernachtungsort ist Altheim oder Riedlingen.
4. Tag: Ulm, ca. 80 / 75 km
Es existieren zwei reizvolle Radstrecken nach Ulm. Sie können ganz nach Ihrem Belieben entweder den Radweg an der Donau entlang nehmen oder aber die besonders empfehlenswerte und landschaftlich reizvolle Route entlang der Ach über Blaubeuren radeln.Der Donauradweg führt Sie heute in einem flachen und weitläufigen Land durch Ried- und Naturschutzgebiete. Sehenswert auf der Strecke sind die beiden Orte Oberdischingen mit seinerherrschaftlichen Residenz und Erbach, dessen Stadtbild an die Vergangenheit als Adelssitz im Hochmittelalter erinnert. Das Achtal hingegen ist eher eng, und beidseitig ziehen sich Hügelketten am Tal entlang. Über Schelklingen mit seiner Burg radeln Sie nach Blaubeuren, dem Städtchen, das mit seinem tiefen Blautopf auch schon Eduard Mörike derart beeindruckte, dass dieser gleich eine Sage darüber schrieb. Der Blau-topf ist 21 m tief und schüttet pro Sekunde 2000 Liter Wasser aus. Durch die große Tiefe der Quelle leuchtet deren Wasser beeindruckend blau. Ihr heutiges Ziel ist Ulm, die Grenzstadt zu Bayern. Sie wohnen in einem guten Hotel im Zentrum, ideal gelegen für einen Rundgang durch die sehenswerte Innenstadt mit ihrem berühmten Münster, von dessen Turm Sie aus 161 m Höhe eine herrliche Aussicht genießen können.
5. Tag: Individuelle Rückreise