1. Tag: Rothenburg o. d. Tauber
Das Bilderbuchstädtchen Rothenburg ist der Auftakt Ihrer Reise. Als Inbegriff deutscher Romantikzieht Rothenburg weltweit die Besucher an. Entdecken Sie die malerischen Bauten der mittel-alterlichen Altstadt, die von zwei Mauerringen umgeben wird. Ein Muss ist der Besuch der St. Jakobskirche, in der sich der berühmte Altar des Holzschnitzers Tilman Riemenschneider befindet. Ein Abendspaziergang durch die beleuchteten Gassen vermittelt das romantische Flair besonders schön. Übernachtung in Rothenburg o. d. Tauber.
2. Tag: Rothenburg o. d. Tauber – Dinkelsbühl, ca. 50 km
Erstes Ziel Ihrer Radtour ist der Ort Schillingsfürst, dessen schon von weitem sichtbare, barocke Schlossanlage die Stadt überragt. Bevor Sie den Ort erreichen gilt es eine kleine Steigung zu bewältigen, da er auf einem Bergsporn liegt. Vorbei an Zumhaus mit seinem Fahrradmuseum geht es weiter nach Feuchtwangen. Ihr Etappenziel ist die ehemals freie Reichsstadt Dinkelsbühl, die im idyllischen Wörnitztal liegt. Der Stadtplatz wird von farbenprächtigen Bürgerhäusern2eingerahmt. Genießen Sie die fränkischen Köstlichkeiten in einem der traditionsreichen Gasthöfe. Eine Besonderheit in Dinkelsbühl ist der Nachtwächter, der allabendlich seinen Rundgang macht und dem man sich gerne anschließen kann. Übernachtung in Dinkelsbühl.
3. Tag: Dinkelsbühl – Nördlingen, ca. 39 km
Heute radeln Sie in ein geologisch höchst interessantes Gebiet, das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein Steinmeteorit mit einem Querschnitt von 1200 m mit 72.000 km/h auf die Erde auf und hinterließ zwischen der Schwäbischen und der Fränkischen Alb einen Kraterkessel mit einem Durchmesser von 20-25 km. Etappenziel ist die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen, welche die einzige vollständig erhaltene und begehbare Stadtmauer Deutschlands besitzt. Einen einmaligen Blick in das Ries hat man vom „Daniel“, dem 90 m hohen Glockenturm der Hallenkirche St. Georg. Eine weitere städtebauliche Besonderheit ist das fast originalgetreu erhaltene Gerberviertel. Für geologisch Interessierte sollte ein Besuch im Rieskratermuseum auf dem Programm stehen. Übernachtung in Nördlingen.
4. Tag: Nördlingen – Donauwörth/Rain, ca. 30/40 km
Auf der heutigen Route lassen Sie die Rieslandschaft hinter sich und radeln durch das schöne Wörnitztal. Vor dem nächsten Etappenort passieren Sie Harburg, dessen alte Reichsburg hoch oben über dem Tal thront. Die reizende Altstadt zwängt sich zwischen Flussufer und Burg. Weiter geht es nach Donauwörth, das an der Mündung der Wörnitz in die Donau liegt. Das Kernstückder Stadt ist die prachtvolle Reichsstraße, an der sich stattliche Bürgerhäuser aneinanderreihen. Das Baudrexelhaus, das Tanzhaus und das Café Engel sind nur einige davon. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist das Käthe-Kruse-Puppenmuseum. Übernachtung in Donauwörth oder Rain am Lech.
5. Tag: Individuelle Rückreise
Gerne buchen wir noch Zusatznächte in Rothenburg, Donauwörth oder Rain für Sie