1. Tag, Samstag:
Anreise in die Masurische Seenplatte
(a) Per PKW nach Masuren (Stellplatz 35,- Euro/Woche) oder Warschau (Stellplatz ca. 40,– Euro/Woche).
(b)
Per Linienflug nach Warschau. Um 13:50 Uhr Bustransfer vom Flughafen via Bahnhof nach Masuren.
(c)
Per Bahnnach Warschau. Ca. 14:50 Uhr Bustransfer via Warschauer Altstadt nach Masuren.
Alle Anreisearten: Abends Tourbesprechung, Radausgabe.
2. Tag, Sonntag: Radtour um den Niedersee (ca. 30 km)
Die erste Erkundungstour der masurischen Landschaft unternehmen Sie per Rad. Die Strecke führt zunächst in den hübschen Ferienort Rucianne-Nida und dann durch die Wälder der Johannisburger Heide zu einigen typisch masurischen Dörfern mit ihren charakteristischen Holzhäusern und Kirchen. Stopp in Wiartel, wo fangfrischer Fisch angeboten wird.
3. Tag, Montag: Nordic Walking durch die Johannisburger Heide
Zu Fuß erleben Sie das riesige Waldgebiet im südlichen Bereich der Großen Masurischen Seen und erkunden einen alten Weg, auf dem schon in alter Zeit die Bauern mit ihren Kutschen unterwegs waren. Etappenziel ist der Aussichtspunkt „Bärenwinkel“ am Spirdingsee mit schönem Blick auf die Insel Teufelswerder.
4. Tag, Dienstag: Kajaktour oder Segeltörn
Heute entdecken Sie die unberührte Natur Masurens vom Wasser aus. Sie unternehmen entweder eine Kajaktour oder einen Segeltörn. Beides setzt keine entsprechende Erfahrung voraus. Das Segelschiff wird von einem erfahrenen Skipper geführt, wer will, kann als Crew-Mitglied auch mal selbst Hand anlegen. Nach kurzer Einführung werden die Segel gesetzt und das Schiff gleitet fast lautlos über den Beldahnsee, - ein unvergessliches Erlebnis.
5. Tag, Mittwoch: Tag zur freien Verfügung
Verbringen Sie einen geruhsamen Tag am Ufer des Beldahnsees, erkunden Sie die weitläufige Bucht mit ihrer vorgelagerten Insel per Tretboot oder nehmen Sie am fakultativen Ausflug „Wolfsschanze–Rössel–Kloster Heiligelinde“ teil. (38 € p.P., Mindestteilnehmer 6 Personen).
6. Tag: Donnerstag, Radtour Popiellno – Nikolaiken (ca. 25 km)
Radtour nach Weissuhnen mit seiner hübscher Dorfkirche im Ordensstil. Kurz hinter dem Dorf erstreckt sich das Reservat des Tarpans, einer urzeitlichen Pferderasse. Die Tiere leben hier in freier Wildbahn. Etappenziel ist die biologische Station Popiellno, wo auch Wisent und Biber beobachtet werden können. Per Fähre geht es hinüber aufs Festland in den charmanten Urlaubsort Nikolaiken, wo sich ein Bummel zum Stinthengst lohnt. Die Rückfahrt erfolgt mit einem Schiff der Weißen Flotte und abends erwartet Sie ein zünftiges Barbecue auf der See-Terrasse.
7. Tag: Freitag: Nordic Walking zum Urwaldfluss Kruttinna
Bustransfer nach Wojnowo [Eckertsdorf] zum russisch-orthoxen Kloster der Philipponen in idyllischer Lage. Von dort aus startet eine Wandertour am Urwaldflüsschen Kruttinna entlang durch die Reservate „Königskiefer“ und „Muckereiche“ ins Dorf Kruttinnen, beliebter Ausgangspunkt für Stocherkahnfahrten zum Muckersee. Ein kleines masurisches Museum lädt zum Besuch und in den nahen Ständen werden heimische Handwerkserzeugnisse angeboten. Wer bereits am Segeltörn teilnahm, kann heute eine fakultative Paddeltour auf der Kruttinna unternehmen (zahlbar vor Ort 25,- Euro). Der Abend schließt mit „Bärenfang“ und der Verleihung einer Urkunde über die Teilnahme am Masuren-Triathlon.
8. Tag: Abreise
Wir empfehlen eine Verlängerungswoche im Resort „Masurische Seen“ (ohne Programm) oder Zusatznächte in Warschau, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.