1. Tag: Konstanz
Nach Ihrer Anreise und Übernahme der Mieträder haben Sie genügend Zeit, die alte Konzilstadt zu entdecken. Genießen Sie das im Sommer fast mediterrane Klima bei einem Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt oder bei einem Cappuccino in einem der zahlreichen Cafés. Sie können auch der Blumeninsel Mainau oder der Klosterinsel Reichenau einen Besuch abstatten. Den Abend lassen Sie am Besten entweder mit einem stilvollen Abendessen in einem
der vielen exzellenten Restaurants oder auch mit einem Bier in einer der lebhaften Kneipen ausklingen.
2. Tag: Konstanz – Radolfzell, ca. 52 km
Heute führt Sie die Route am Schweizer Ufer entlang durch malerische Fischerdörfer bis nach Stein am Rhein, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kleinstädte im deutschsprachigen Raum. Sehenswert sind neben den schönen Häusern im Zentrum insbesondere das Rathaus und die Stadttore. Über die fruchtbare Halbinsel Höri geht es am Untersee entlang weiter bis nach Radolfzell, der „Bundeshauptstadt des Umweltschutzes“. Die Übernachtung erfolgt in Radolfzell.
3. Tag: Radolfzell – Kirchen-Hausen, ca. 55 km
Über Steißlingen und Schloss Langenstein, in dem ein Fasnachtsmuseum beherbergt ist, gelangen Sie zur Aachquelle, der mächtigsten Quelle Deutschlands. Die Route führt durch eine sanfte Hügellandschaft bis zum historischen Hegauort Engen. Durch kleine Seitentäler erreichen Sie Ihren heutigen Übernachtungsort Kirchen-Hausen.
4. Tag: Kirchen-Hausen – Fridingen/Beuron, ca. 42/52 km
Über Tuttlingen radeln Sie in den Naturpark Obere Donau. Vor Möhringen passieren Sie das Naturphänomen der Donauversickerung. Sie folgen dem Lauf der Donau durch Tuttlingen und Mühlheim bis nach Fridingen, das für seine Naturbühne bekannt ist. Ihr Übernachtungsort ist Fridingen oder das 10 km entfernte Beuron mit seiner bekannten Benediktiner-Abtei.
5. Tag: Fridingen/Beuron – Bad Saulgau, ca. 75/65 km
Heute folgen Sie den Windungen der Donau durch den Naturpark, vorbei an hochaufragenden
Kalksteinfelsen bis nach Sigmaringen mit seinem Hohenzollernschloss, das ein Museum mit Waffensammlung und Gemäldegalerie beherbergt. Über den reizvollen Ort Mengen mit seinen kleinen Fachwerkhäusern radeln Sie durch die ursprüngliche oberschwäbische Landschaft. Kurze Zeit später haben Sie bei einem Abstecher nach Hundersingen Gelegenheit, das Heuneberg-Museum mit seinen historischen frühkeltischen Ausgrabungen zu besichtigen. Sie übernachten im Kur- und Ferienort Bad Saulgau.
6. Tag: Bad Saulgau – Bad Wurzach, ca. 68 km
Sie passieren in Bad Buchau den Federsee mit seiner artenreichen Vogelwelt und wenig später das interessante Skulpturenfeld, auf dem sich in den Jahren 1969/70 Bildhauer aus aller Welt zu einem Symposium getroffen haben. In Steinhausen sollten Sie die angeblich schönste Dorfkirche der Welt besichtigen, bevor Sie die nächste Sehenswürdigkeit, das Freilichtmuseum Kürnbach mit seinen typischen altoberschwäbischen Bauernhäusern passieren. Über Bad Schussenried erreichen Sie Bad Wurzach am Wurzacher Ried.
7. Tag: Bad Wurzach – Wangen, ca. 45 km
Heute ändert sich das Landschaftsbild erneut. Über die malerischen Orte Kißlegg und Wolfegg, wo sich das Automuseum von Fritz B. Busch befindet, geht es vorbei an grasbewachsenen Buckeln, Höckern und Hügeln, weidenden Milchkühen und vielen Allgäuer Bauernhöfen nach Wangen im Allgäu. Hier sollten Sie sich Zeit für einen Besuch der historischen Altstadt und des Käsereimuseums nehmen. Übernachtung in Wangen.
8. Tag: Wangen – Konstanz, ca. 66 km
Durch Weidelandschaften und vorbei an kleinen Seen verlassen Sie das Allgäu wieder. Entlang von Obstgärten und Hopfenfeldern erreichen Sie dem Argental folgend bei Kressbronn erneut den Bodensee. Entlang des Bodenseeradweges kommen Sie nach Friedrichshafen mit seinem Zeppelin-Museum. Weiter geht es durch das Wein- und Fischerdorf Hagnau in das charmante Städtchen Meersburg, dessen alte Gassen und Fachwerkhäuser von Weinbergen umgeben sind. Nehmen Sie sich Zeit durch die historische Altstadt zu bummeln oder das alte Schloss zu besichtigen. Mit der Fähre setzen Sie anschließend über nach Konstanz. Individuelle Rückreise.
Da die letzte Etappe etwas länger ausgefallen ist, empfehlen wir Ihnen in Konstanz noch eine Zusatzübernachtung zu buchen.