1. Tag: Würzburg
Ausgangsort Ihrer Reise ist die fränkische Residenzstadt Würzburg. Mit ihren Prachtbauten, der Residenz und der Festung Marienberg wurde die Stadt weltbekannt. Große Künstler wie Balthasar Neumann, Tilman Riemenschneider und Tiepolo wirkten hier. Genießen Sie das Flair der Stadt, die so reizvoll zwischen den Weinbergen am Mainufer liegt, und lernen Sie die fränkische Lebensfreude in einer der romantischen Weinstuben kennen. Übernachtung in Würzburg.
2. Tag: Würzburg – Wertheim, ca. 40 km
Sie verlassen Würzburg auf einer Waldstrecke durch das Steinbachtal. Radeln Sie durch kleine Dörfer und folgen Sie dem Lauf des Aalbachs. Bei Bettingen gelangen Sie schließlich an den Main. Sehenswert ist die mittelalterliche Wehrkirche mit dem Marienaltar in Dertingen. Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Wertheim. Das kleine Städtchen zwischen Spessart und Odenwald liegt malerisch an der Mündung der Tauber in den Main. Die schöne Burgruine aus markantem rotem Sandstein thront über den kleinen verwinkelten Gassen der Altstadt. Genießen Sie den Abend in der romantischen Atmosphäre des mittelalterlichen Städtchens. Übernachtung in Wertheim.
3. Tag: Wertheim – Bad Mergentheim, ca. 49 km
Heute verlassen Sie den Main und radeln im Taubertal weiter. Hier vereint sich das unverfälschte Naturerlebnis mit den kunstgeschichtlichen Zeugnissen einer 1000-jährigen Geschichte. So wurde beispielsweise Balthasar Neumann zum „Brückenbaumeister des Taubertals“. In vielen Windungen schlängelt sich der Fluss zunächst Richtung Gamburg. Bald darauf erreichen Sie Tauberbischofsheim. Das Kurmainzische Schloss mit seinen dicken Mauern und dem Türmersturm sind ein imposantes Zeugnis der interessanten Stadtgeschichte. Zahlreiche Baudenkmäler spiegeln die unterschiedlichen Epochen wieder. Von nun an folgen Sie der Romantischen Straße nach Bad Mergentheim, wo Sie übernachten werden.
4. Tag: Bad Mergentheim – Rothenburg ob der Tauber, ca. 48 km
Als erstes steht heute das quirlige und freundliche Kurstädtchen Bad Mergentheim auf dem Programm. Sein hübscher Renaissancemarktplatz wird von prächtigen Bürgerhäusern umrahmt. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Schloss, in dem das Deutschordensmuseum untergebracht ist. Kurz nach Bad Mergentheim können Sie die Wasserburg von Weikersheim mit ihrem Rokokopark besichtigen. Weiter geht es nach Creglingen, wo Sie den berühmten Marienaltar von Tilman Riemenschneider finden. Schließlich radeln Sie durch das ursprüngliche Taubertal auf Rothenburg zu. Das weltbekannte, mittelalterliche Städtchen ist der abschließende Höhepunkt Ihrer Reise. Durchstreifen Sie die Stadt, die von dicken schützenden Mauern mit Wehrgängen umschlossen ist. Sieben Tore ermöglichen den Zugang. Kurz vor Mitternacht können Sie sich von dem Rothenburger Nachtwächter auf seinem Rundgang Geschichten über das mittelalterliche Leben der Stadt erzählen lassen. Übernachtung in Rothenburg.
5. Tag: Rothenburg o. d. Tauber – Dinkelsbühl, ca. 50 km
Erstes Ziel Ihrer Radtour ist der Ort Schillingsfürst, dessen schon von weitem sichtbare, barocke Schlossanlage die Stadt überragt. Bevor Sie den Ort erreichen gilt es eine kleine Steigung zu bewältigen, da er auf einem Bergsporn liegt. Vorbei an Zumhaus mit seinem Fahrradmuseum geht es weiter nach Feuchtwangen. Ihr Etappenziel ist die ehemals freie Reichsstadt Dinkelsbühl, die im idyllischen Wörnitztal liegt. Der Stadtplatz wird von farbenprächtigen Bürgerhäusern2eingerahmt. Genießen Sie die fränkischen Köstlichkeiten in einem der traditionsreichen Gasthöfe. Eine Besonderheit in Dinkelsbühl ist der Nachtwächter, der allabendlich seinen Rundgang macht und dem man sich gerne anschließen kann. Übernachtung in Dinkelsbühl.
6. Tag: Dinkelsbühl – Nördlingen, ca. 39 km
Heute radeln Sie in ein geologisch höchst interessantes Gebiet, das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein Steinmeteorit mit einem Querschnitt von 1200 m mit 72.000 km/h auf die Erde auf und hinterließ zwischen der Schwäbischen und der Fränkischen Alb einen Kraterkessel mit einem Durchmesser von 20-25 km. Etappenziel ist die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen, welche die einzige vollständig erhaltene und begehbare Stadtmauer Deutschlands besitzt. Einen einmaligen Blick in das Ries hat man vom „Daniel“, dem 90 m hohen Glockenturm der Hallenkirche St. Georg. Eine weitere städtebauliche Besonderheit ist das fast originalgetreu erhaltene Gerberviertel. Für geologisch Interessierte sollte ein Besuch im Rieskratermuseum auf dem Programm stehen. Übernachtung in Nördlingen.
7. Tag: Nördlingen – Donauwörth/Rain, ca. 30/40 km
Auf der heutigen Route lassen Sie die Rieslandschaft hinter sich und radeln durch das schöne Wörnitztal. Vor dem nächsten Etappenort passieren Sie Harburg, dessen alte Reichsburg hoch oben über dem Tal thront. Die reizende Altstadt zwängt sich zwischen Flussufer und Burg. Weiter geht es nach Donauwörth, das an der Mündung der Wörnitz in die Donau liegt. Das Kernstückder Stadt ist die prachtvolle Reichsstraße, an der sich stattliche Bürgerhäuser aneinanderreihen. Das Baudrexelhaus, das Tanzhaus und das Café Engel sind nur einige davon. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist das Käthe-Kruse-Puppenmuseum. Übernachtung in Donauwörth oder Rain am Lech.
8. Tag: Individuelle Rückreise
Gerne buchen wir noch Zusatznächte in Rothenburg, Donauwörth oder Rain für Sie