1. Tag:
Anreise in die Masurische Seenplatte
(a) Per PKW nach Masuren (Stellplatz 35,- Euro/Woche) oder Warschau (Stellplatz ca. 40,- Euro/Woche).
(b) Per Linienflug nach Warschau. Um 13:50 Uhr Bustransfer vom Flughafen via Bahnhof nach Masuren.
(c) Per Bahn nach Warschau. Ca. 14:50 Uhr Bustransfer via Warschauer Altstadt nach Masuren.
Alle Anreisearten: Abends Tourbesprechung, Radausgabe.
2. Tag: Ketrzyn - Wolfsschanze (ca. 60 km)
Per Rad zu Schloss Steinort, einst Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz sichtbaren Verfalls vermittelt es den Eindruck früherer Pracht. Nach reizvollem Stopp an der See-Enge am Mauersee führt der Weg zur Wolfsschanze, einst Führerhauptquartier und heute Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der Wehrkirche von Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lakas Cranachs.
3. Tag: Ketrzyn - Heiligelinde - Mragowo (ca. 50 km)
Über Rössel (Ordensburg) zur Wallfahrtskirche "Heiligelinde", ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis mit geschmiedetem Portal und Orgelspiel mit beweglichen Figuren. Durch verträumte Dörfer, Wiesen und Felder geht es an eiszeitlichen Rinnenseen entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder sehen Störche bei der Futtersuche. Mragowo [Sensburg] lädt zum abendlichen Bummel am Seeufer ein.
4. Tag: Mragowo - Nikolaiken (ca. 40 km)
Zum Bauernmarkt, wo Obst aus Omas Garten angeboten wird. Radtour zur Försterei Kleinort, dem Geburtshaus des Heimatdichters Ernst Wiechert und weiter durch den masurischen Landschaftspark zu einem weiten Gehege, in dem urtümliche Wisente rückgezüchtet werden. Tagesziel ist Nikolaiken, das "Masurische Venedig".
5. Tag: Nikolaiken - Lucknainer See - Szymonka - Nikolaiken (ca. 30 km)
Radtour zum Schwanenparadies Lucknainer See und nach Szymonka. Mit der Weißen Flotte zurück nach Nikolaiken, wo ein abendlicher Bummel zum Hafen mit seinen Segel- und Sportbooten lohnt. Den sagenhaften Stinthengst sieht man am Marktplatz und angekettet unter einer Brücke.
6. Tag: Nikolaiken - Popiellno - Piaski (ca. 25 km)
Per Fähre nach Popiellno zur Zuchtstation des Tarpans, einer urzeitlichen Pferderasse. Weiter über Weissuhnen mit hübscher Dorfkirche im Ordensstil nach Ruciane Nida, einem beliebten Seglertreff und Urlaubsort. Über eine altertümliche Schleuse erreichen Sie Piaski in idyllischer Lage direkt am Ufer des Beldahnsees.
7. Tag: Piaski - Kruttinnen - Piaski (ca. 35 km)
Nach Eckertsdorf [Wojnowo] zum russ.-orth. Philipponen-Kloster in idyllischer Lage. Über eine urige Holzbrücke geht es zur Stocherkahnfahrt auf dem Urwaldflüsschen Kruttinna, anschließend Besuch des masurischen Museums.
8. Tag: Abreise
Verlängerungswoche im Radler-Resort "Masurische Seen" ohne Programm Zusatznacht in Warschau, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.